Vier Gebote für die Logogestaltung
1. Gebot: Verständlichkeit
Wenn man einen Firmen- und/oder Markennamen mit einem grafischen Symbol
kombiniert, spricht man von einer Wort-Bildmarke. Dabei sollte das Bild
entweder die Bedeutung des Namens unterstreichen oder auf die Tätigkeit des
Unternehmens hinweisen.
2. Gebot: Unverwechselbarkeit
Nicht nur, wer einen häufigen Namen führt, tut gut daran, sich zu
unterscheiden. Wenn das eigene schon auf den ersten Blick an dieses oder jenes
erinnert, wird es nicht unbedingt dazu beitragen, ein eigenes Profil zu
entwickeln. Außerdem könnte das Image jener Fremdmarke, an die das eigene Logo
erinnert, negativ sein.
3. Gebot: Einprägsamkeit
Nicht alles, was einzigartig ist, ist leicht zu merken. Im Gegenteil: Versuchen
Sie einmal Picassos weltberühmtes Gemälde "La Guernica" aus dem Gedächtnis
nachzuzeichnen. Bei den Logos von Mercedes, Adidas, Nike & Co. wird Ihnen
das bestimmt gelingen. Einfachheit ist einprägsam.
4. Gebot: Reproduzierbarkeit
Technisch sind bunte Logos heutzutage kein Problem, jeder kann sich einen
Farbdrucker kaufen. Aber wie wirkt es auf einem Fax, aus der Entfernung, als
Stempel, auf einer Schirmkappe gestickt, auf einem Werbekuli oder als
Verzierung einer Jubiläumstorte? Ein Logo ist kein Kunstwerk, sondern ein
"Hinweisschild", das zu ihrem Unternehmen führen soll.







